Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist eines der am häufigsten auftretenden Krankheitsbilder im Kindes- und Jugendalter. Als ADHS wird eine verminderte Fähigkeit zur Selbststeuerung beschrieben. Störungen treten vor allem in drei Bereichen auf:
Wenn ADHS nicht erkannt und behandelt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich zusätzlich eine Störung des Sozialverhaltens, eine Suchterkrankung oder andere psychische Störungen entwickeln.
Ziele sind das Erreichen der Ausbildungsreife bzw. ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss und Hilfe bei der beruflichen Eingliederung auf den Arbeitsmarkt. Diese längerfristigen Ziele sind durch eine fokussierte individuelle Förderung - insbesondere der sozialen und personalen Kompetenzen zu erreichen.
Bei Menschen mit AD(H)S ist die Aufmerksamkeitsfunktion des Gehirns gestört. Eine Störung der Impulskontrolle kann hinzukommen, ebenso eine Hyperaktivität. Für Teilnehmer*innen mit AD(H)S bietet der Campus in der Pappelallee 2 eine Umgebung, die vielfältige Strukturierungshilfen und Anleitungen zu einer verbesserten Selbststeuerung liefert. In Form von Einzelcoaching sowie in unterschiedlichen Gruppentrainings wird an einem besseren Umgang mit der Symptomatik gearbeitet.