Herzlich Willkommen im BerufsBildungsWerk Greifswald

Aktuelles

Normalerweise steht für Tom Ziethmann (20) die fachgerechte Verarbeitung von Carbon, Glasfaser und Epoxidharz auf dem Lehrplan. 
Kürzlich hat der angehende Leichtflugzeugbauer des Pasewalker Unternehmens STEMME diese Werkstoffe gegen Holz eingetauscht
und erfolgreich einen sechswöchigen Kurs in der Holzausbildung des Berufsbildungswerks Greifswald absolviert.

Der 20-Jährige befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr und hat im BBW sein Fachwissen rund um den Werkstoff Holz gezielt erweitert. 
Dabei standen klassische Holzverbindungen, die Bearbeitung von Holz sowie dessen besondere Materialeigenschaften im Mittelpunkt.

Gemeinsam mit Ausbilder Jörg Sinhuber konnte Tom in verschiedenen Projekten die Arbeit an Stichsäge und Fräse kennenlernen und 
praktische Erfahrungen in der Holzverarbeitung sammeln. Dabei entstanden unterschiedliche Holzverbindungen, eine Kiste mit 
Leimverbindung, ein Regal aus Carbon und Holz und ein traditioneller Holzbogen. Dabei hat er nicht nur neue Fertigkeiten, sondern 
auch wertvolle Einblicke in einen Werkstoff gewonnen, der selbst für den modernen Flugzeugbau interessante Eigenschaften mitbringt.

„Holz ist vielseitig einsetzbar, es gibt viele Arten mit unterschiedlichsten Eigenschaften“, berichtet Tom. Gleichzeitig habe er festgestellt, 
dass Holz bei der Verarbeitung deutlich weniger Fehler verzeiht als viele andere Werkstoffe. Er könne mit sehr viel neuem Wissen zurück
nach Pasewalk fahren.

Seine Begeisterung für die Luft- und Raumfahrt begleitet Tom Ziethmann bereits seit der 9. Klasse. Als Flugmodellbauer experimentierte 
er schon früh mit verschiedenen Materialien und Konstruktionen. Dass er sich schließlich für eine Ausbildung zum Leichtflugzeugbauer 
entschieden hat, überrascht daher kaum.

Wir freuen uns, dass wir Herrn Ziethmann während seiner Qualifizierungsphase im BBW begleiten durften und wünschen ihm weiterhin 
viel Erfolg und Freude auf seinem beruflichen Weg.

Wie junge Menschen mit Behinderungen ihre Zukunft aktiv mitgestalten können – dieses Thema stand im Mittelpunkt des Parlamentarischen Abends der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) am 23. September in Berlin.

Unter dem Motto „Ausbildung im Spannungsfeld von Krise, Demokratie und KI“ diskutierten Vertreter*innen aus Politik, Bildung und Praxis über die Zukunft beruflicher Rehabilitation, Teilhabe und Fachkräftesicherung. Moderiert 
wurde die Veranstaltung von der Journalistin Kerstin Palzer. Ein besonderer Schwerpunkt des Abends war die Podiumsdiskussion, an der auch Stefanie Niemeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BAG BBW und Bereichsgeschäftsführerin des BBW Greifswald, teilnahm. 

Gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Kerstin Griese sowie den Auszubildenden Leo Lausberg und Raphael Möllenhoff aus dem BBW Potsdam sprach sie über die Bedeutung von Mitbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe für junge Menschen mit Behinderungen. Die Auszubildenden schilderten dabei ihre Perspektiven und Sorgen hinsichtlich möglicher Einsparungen im Bereich der beruflichen Rehabilitation. Stefanie Niemeyer machte deutlich, dass Teilhabe bereits während der Ausbildung beginnt. 

In den Berufsbildungswerken übernehmen Teilnehmenden-Vertretungen Verantwortung, bringen ihre Ideen ein und gestalten Ausbildungsbedingungen aktiv mit. Die zentrale Botschaft des Abends war klar: Berufsbildungswerke vermitteln nicht nur berufliche Qualifikationen. Sie schaffen Räume, in denen junge Menschen Selbstwirksamkeit erfahren, Verantwortung übernehmen und erleben können, dass ihre Stimme zählt. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für Demokratie, Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
 

Nachdem die neuen Auszubildenden und die Teilnehmenden der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) bereits in den vergangenen Wochen die Gelegenheit hatten, das BerufsBildungsWerk Greifswald, ihre Ausbilderinnen und Ausbilder sowie ihre neuen Wegbegleiter kennenzulernen, standen in der vergangenen Woche die offiziellen Begrüßungsveranstaltungen auf dem Programm.

Insgesamt starteten mehr als 180 junge Menschen ihren neuen Lebensabschnitt im BBW Greifswald. Für sie beginnt damit ein wichtiger Weg hin zu einem selbstbestimmten Berufsleben und mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Gemeinsam mit Angehörigen, Mitarbeitenden und zahlreichen Gästen wurden die neuen Teilnehmenden und Auszubildenden feierlich willkommen geheißen. Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder, Vorstand Dr. Michael Bartels, BBW-Bereichsgeschäftsführerin Stefanie Niemeyer sowie Silvana Stüwe von der IHK Neubrandenburg wandten sich mit persönlichen Grußworten an die jungen Menschen und wünschten ihnen Mut, Zuversicht und Erfolg für ihren weiteren Weg.

Ein besonderer Moment während der Begrüßung der neuen Azubis war eine traditionelle Zeremonie: Das Öffnen der Handwerkslade und das Entzünden der Kerzen steht symbolisch für den Beginn eines neuen Lebensabschnitts und verdeutlicht die Werte, die für eine erfolgreiche Ausbildung wichtig sind: Engagement, Zusammenhalt, Verantwortung und gegenseitiger Respekt.

Die Ausbildung und Berufsvorbereitung im BerufsBildungsWerk Greifswald ist gelebte Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen. Jeder junge Mensch erhält hier die Chance, seine Fähigkeiten zu entdecken, Talente weiterzuentwickeln und Perspektiven für die Zukunft zu schaffen.

Wir wünschen allen neuen Auszubildenden und Teilnehmenden einen erfolgreichen Start, viele positive Erfahrungen und vor allem Freude auf ihrem Weg im BBW Greifswald. Wir freuen uns darauf, sie dabei zu begleiten.

Veranstaltungen im BBW Greifswald

Mit meinem Klavier um die Welt: Konzert mit Nikolai Denisov Greifswald | Cafeteria des BerufsBildungsWerks
Adventsbasar im Tagungs- und Freizeitzentrum des BerufsBildungsWerks BerufsBildungsWerk Greifswald
Alle Veranstaltungen