Herzlich Willkommen imBerufsBildungsWerk Greifswald

Aktuelles

„Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Gesicht der Welt verändern.“ (Afrikanisches Sprichwort)

Corona hat das Leben in Togo wie überall auf der Welt stark eingeschränkt. Um die Menschen in dem afrikanischen Land zu unterstützen, haben die Mitarbeiter*Innen aus dem Berufsbildungswerk Greifswald Kleidung gespendet. Kittel und Arbeitshosen kommen nun vor Ort zum Einsatz und unterstützen damit den Aufbau eines neuen Krankenhauses. Insgesamt wurden bis zu 400 Kittel, Kasaks, Pullover, Arbeitshosen und Latzhosen erfolgreich vermittelt. „Mit der Spende wollen wir die die Partner*Innen in Togo dabei unterstützen die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. Schon ein kleiner Beitrag kann viel bewirken“, unterstreicht Susanne Becker, Teamleiterin im Bereich Ernährung, Hauswirtschaft und Gastronomie.

Hintergrundinformation Togo:

Am Golf von Guinea im Westen Afrikas liegt das kleine Land Togo. Eine Militärdiktatur überschattete fast 40 Jahre das Land, geprägt von Unterdrückung und Korruption. Trotz der eingeleiteten Reformen ist die politische, wirtschaftliche und soziale Krise der letzten Jahre noch nicht überwunden und die Armut der Landbevölkerung ist weiterhin groß.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter: https://www.hilfe-fuer-togo.de/

Im Wahljahr 2021 hat die BAG BBW ihre inhaltlichen Forderungen in 5 Wahlprüfsteinen formuliert. Von der Corona-Pandemie sind junge Menschen mit Behinderung in besonderem Maße betroffen. Die Sicherung ihrer beruflichen Teilhabe ist daher wichtiger denn je. Unter dem Motto „Ausbildung inklusiv weiterentwickeln!“ diskutierte die BAG BBW am 18. Mai gemeinsam mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages, welche neuen Chancen sich für die berufliche Rehabilitation von Menschen mit Beeinträchtigungen in Deutschland im Wahljahr 2021 ergeben. Im Verlauf der Diskussionen zeichneten sich eine Reihe gemeinsamer Positionen ab. Einig war man sich vor allem darin, dass Berufsbildungswerke ein wichtiger Baustein im inklusiven Ausbildungssystem und eine tragende Säule der beruflichen Rehabilitation von jungen Menschen mit Behinderung sind.

Auf der Website der BAG BBW können Sie den ausführlichen Bericht lesen oder den virtuellen Politiktalk direkt auf YouTube anschauen.

„Was, schon vorbei? Ich habe gar nichts gemerkt“, sagte Mandy Schlichtkrull, Ausbilderin in der Gastronomie, die in der BBW Sporthalle ihre erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten hat. Im März begannen die Impfungen für die zirka 450 Teilnehmer*innen und die 190 Mitarbeiter*innen im BerufsBildungsWerk Greifswald. Auf dem Weg zurück in das vor März 2020 gekannte Miteinander ist die Impfung ein wichtiger Meilenstein. „Unser Ziel ist es, unseren Teilnehmer*innen wieder hier vor Ort die besten Chancen aus Bildung zu ermöglichen, unseren Mitarbeiter*innen den notwendigen Schutz zu bieten. Auch im privaten Umfeld möchten wir zurück zu den gewohnten Kontaktformen, Kindern den uneingeschränkten Besuch der Schulen und Kindertagesstätten ermöglichen, unbeschwert mit allen Generationen und Freunden zusammen sein, gesund bleiben und den Mundschutz zur Seite legen“, betont Bereichsgeschäftsführerin Stefanie Niemeyer. Dazu müssen das Infektionsrisiko und die Infektionszahlen gesenkt werden. Aus diesem Grund hat sich der Bildungsdienstleister in der Pappelallee 2 für eine Impfung der Teilnehmer*innen und Mitarbeiter*innen durch ein mobiles Impfteam hier vor Ort eingesetzt. „Dank der mobilen Impfteams des Landkreises Vorpommern Greifswald, der vorbereitenden Arbeiten durch das PBTN und der Unterstützung MAV sowie der Mitarbeitenden der Cafeteria in der Sporthalle, konnten in den letzten Wochen insgesamt 328 Erstimpfungen im BBW Greifswald durchgeführt werden,“ erklärt Fachbereichsleiterin Anja Schneider. Die Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen aus dem BBW Greifswald zeigten eine hohe Impfbereitschaft. In den kommenden Wochen wird gemeinsam mit dem Landkreis auch die Zweitimpfung organisiert.

„Die Impfung ist der erste Schritt zurück in die Normalität. Die jungen Menschen haben in den letzten Monaten die Ausbildung zum Teil nur virtuell erleben dürfen. Durch die Wiederaufnahme der Vor-Ort-Betreuung ist es an uns Mitarbeitern die Teilnehmer*innen vor einer COVID 19-Infektion zu schützen – Verantwortung ist auch in Zeiten der Pandemie eine wichtige Devise unserer Arbeit.“, unterstreicht Holger Lobitz, Ausbilder im Bereich Holz. Teilnehmende oder Mitarbeitende, die das Angebot nicht annehmen konnten haben die Möglichkeit über eine Arbeitgeberbescheinigung einen Impftermin über die jeweiligen Impfzentren oder Hausarztpraxen zu erhalten.

Holger Lobitz, Ausbilder Fachbereich Holz
Justus Glüge, ehemaliger Teilnehmer und Mandy Schlichtkrull, Ausbilder Gastronomie