Beim aktuellen Treffen der ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit)- Multiplikatorinnen im Berufsbildungswerk Abensberg stand der fachliche Austausch zur Weiterentwicklung der ICF basierten Arbeit im Mittelpunkt. Erstmals nahmen auch die im Februar neu ausgebildeten Multiplikatorinnen des BBW Greifswald teil – ein großer Gewinn für die Runde, denn ihre frischen Perspektiven und Praxisimpulse
belebten die Diskussionen und ermöglichten einen besonders konstruktiven Austausch.
Im Zentrum stand der intensive Dialog zwischen den Berufsbildungswerken. Die Teilnehmenden betonten, dass gerade dieser trägerübergreifende Austausch die Weiterentwicklung der ICF basierten Arbeit entscheidend vorantreibt. Gemeinsam wurde diskutiert, welche Angebote künftig für alle BBW bereitgestellt werden können, auch auf Grundlage der Rückschlüsse aus der aktuellen AMDL Prüfung. Ziel ist es, die ICF basierte Förderplanung weiter zu stärken und die Umsetzung des Teilhabegesetzes in den BBW nachhaltig zu unterstützen.
Aktuell arbeiten die Multiplikator*innen zudem an der Aktualisierung der Itemliste „Selbsteinschätzung Teilnehmende“. Parallel dazu entwickeln sie Empfehlungen für die Einführung und nachhaltige Umsetzung in den einzelnen Häusern. Diese Arbeiten sollen bis zum Sommer abgeschlossen sein und anschließend allen Berufsbildungswerken zur Verfügung stehen.
Das Treffen unterstreicht die wichtige Rolle der Multiplikator*innen: Sie tragen maßgeblich dazu bei, die ICF als verbindendes Instrument in Ausbildung, Förderung und Teilhabeplanung zu verankern und kontinuierlich weiterzuentwickeln.